TESO: Die ideale DLC-Reihenfolge für Story-Fans

    • Offizieller Beitrag

    Dank Level-Scaling können Einsteiger und Rückkehrer jederzeit überallhin und sämtliche DLC-Inhalte kreuz und quer durcheinander spielen. Das gewährt viel Freiheit, sorgt aber auch für Verwirrung in der Story.


    Bevor wir lang und breit erklären, warum euch DLC-Durcheinanderspielen die Story verhageln kann, fangen wir mit der wichtigsten Information an. Sämtliche Erweiterungen und DLCs sind in dieser Reihenfolge erschienen:


    • Imperial City
    • Orsinium
    • Thieves Guild
    • Dark Brotherhood
    • Shadows of the Hist
    • Morrowind
    • Horns of the Reach
    • The Clockwork City
    • Dragon Bones
    • Summerset
    • Wolfhunter
    • Murkmire
    • Wrathstone
    • Elsweyr
    • Scalebreaker
    • Dragonhold
    • Harrowstorm
    • Greymoor
    • Stonethorn
    • Markarth
    • Flames of Ambition
    • Blackwood


    Möchtet ihr die Story in der richtigen Reihenfolge und ohne verwirrende Sprünge erleben, empfiehlt es sich daher, in dieser Ordnung zu spielen. Weiter unten erklären wir das noch etwas detaillierter und verraten auch, welche DLCs ihr auslassen könnt.


    Grundsätzlich gilt aber auch: Wenn euch die Handlung egal ist und ihr notorische Questtext-Wegklicker seid, dann könnt ihr auch problemlos alles durcheinander spielen und müsst euch um die Reihenfolge keine Gedanken machen. Viel Spaß!


    Wieso eigentlich eine Reihenfolge?

    Die PC-Fassung von ESO hat inzwischen rund sieben Jahre auf dem Buckel, die Konsolenversionen kamen ein Jahr später raus. Das Basisspiel hat eine durchgehende Hauptstory, an welche die Ereignisse späterer Erweiterungen anknüpfen. Spielt ihr blind drauflos, hat das darum zwangsläufig ein paar schwer vermeidbare Nebeneffekte: Auftraggeber und NPCs sprechen eure Helden wie gute Freunde und alte Verbündete an, obwohl ihr ihnen nie zuvor begegnet seid.


    Es werden Figuren und Ereignisse thematisiert, mit denen ihr bisher überhaupt noch nichts zu tun hattet. Das alles ist kein Weltuntergang, doch wenn ihr wollt, dass alles einen Sinn ergibt, lohnt es sich natürlich, die Inhalte in ebender Reihenfolge zu spielen, in der sie veröffentlicht wurden.


    Das neue Tutorial: So startet ESO jetzt

    Mit der Blackwood-Erweiterung ändert sich euer Start ins Spiel. Seit 2014 war es noch so, dass ihr im Hauptspiel immer in Kalthafen wiedererweckt wurdet, also im Reich des Daedra-Fürsten Molag Bal. Von dort ging's ins Startgebiet der jeweiligen Allianz. Wer Erweiterungen gekauft hat, begann hingegen im jeweiligen Tutorial: Greymoor-Besitzer zum Beispiel starteten im Westlichen Himmelsrand, bekamen dort ein Tutorial sowie eine Einführung ins Gebiet und die aktuellste Story.


    Jetzt gibt es hingegen ein gemeinsames Tutorial für alle Neueinsteiger – egal, was sie installiert haben. Alle Spieler starten auf der Insel Balfiera. Und zwar Elder-Scrolls-klassisch als Gefangener. Die NPC-Dame Norianwe führt euch von hier aus durch die ersten Schritte im Spiel. Hier könnt ihr schon Stufe 3 schaffen und erste Skills bekommen – vor allem, wenn ihr die Bücherregale durchstöbert!


    Wie komme ich in mein Wunschgebiet?

    Das Tutorial endet in einer Halle voller Portale. Wer nur das Hauptspiel hat, kann in die drei klassischen Startgebiete springen: Gehört ihr zum Aldmeri-Dominion, springt ihr nach Vulkhelwacht in Auridon. Habt ihr euch dem Dolchsturz-Bündnis verschrieben, müsst ihr nach Dolchsturz in Glenumbra. Als Mitglied beim Ebenherz-Pakt begebt ihr euch nach Davons Wacht in Steinfälle. In allen drei Startgebieten wartet schon eine verhüllte Gestalt, die euch in die Hauptgeschichte führt.


    Wenn ihr auch DLC-Erweiterungen besitzt, könnt ihr über die Portale in der Tutorial-Halle ebenfalls direkt ins gewünschte DLC-Gebiet springen. Zum Beispiel nach Morrowind, wenn ihr die Morrowind-Erweiterung mit unserem Code im Sonderheft gratis heruntergeladen habt. Nach jedem Sprung in ein DLC-Gebiet geht dort wie oben beschrieben ein »lokales« Tutorial los. Ihr müsst übrigens kein Tutorial wiederholen, wenn ihr es schon mal gemacht habt.


    Nicht alles ist gleich wichtig

    Der DLC Imperial City geht davon aus, dass ihr mit der Hauptstory fertig seid und führt euch in die Hauptstadt im Herzen Cyrodiils. Dort gibt es zwei Gruppen-Dungeons mit eigener Story. Fans von Spielerkämpfen können sich in der Kaiserstadt selbst mit gegnerischen Helden und fiesen Daedra anlegen. Wer an alledem kein Interesse hat, kann diese Erweiterung auch auslassen.


    Das gilt auch für Orsinium, das euch eine neue Zone im Land der Orks eröffnet. Da gibt’s tolle Abenteuer und Quests für Einzelspieler, sowie eine Solo-Instanz, die Mahlstrom-Arena. Für die Handlung ist Orsinium aber nebensächlich und darf auch ignoriert werden. Thieves Guild und Dark Brotherhood sind storymäßig nicht fürchterlich relevant, sollten aber schon aus spielmechanischen Gründen möglichst früh mitgenommen werden. Es sei denn, ihr habt tatsächlich niemals vor, zu Dieben und Meuchelmördern zu werden.


    Shadows of the Hist bringt zwei GruppenDungeons in argonischer Geschmacksrichtung, für alle, die auf so was abfahren. Die Kapitelerweiterung Morrowind solltet ihr nicht nur unbedingt wegen der Story spielen, sondern auch, weil es sich bei Vvardenfell um eines der schönsten Gebiete im Spiel handelt – besonders dann, wenn ihr The Elder Scrolls 3: Morrowind (2002) einst gespielt habt. Horns of the Reach bringt zwei knackige neue Gruppen-Dungeons, die sich freilich nur dann lohnen, wenn ihr auf ebendiese Inhalte steht. The Clockwork City bringt eines der abgefahrensten Gebiete ins Spiel, hat coole neue Ausrüstungssets, tägliche Quests für Einzelspieler, eine Prüfung für zwölf Spieler – mitnehmen! Dragon Bones bringt zwei coole neue Gruppen-Dungeons. Kann man, muss man aber nicht.


    Erste Lücken

    Jetzt geht’s weiter mit Summerset. Spätestens hier wird es recht deutlich, wenn ihr Inhalte übersprungen habt, denn in dieser Kapitelerweiterung kämpft ihr an der Seite eines alten Freundes, was eben nur dann Sinn ergibt, wenn ihr ihm im Laufe der Story tatsächlich schon mal begegnet seid. Wolfhunter ist ein cooler Dungeon-DLC mit zwei neuen Gruppeninstanzen, die sich um Werwölfe drehen, ist für die Story aber ebenso unwichtig wie Murkmire. Dort lernt ihr alles, was ihr schon immer über Argonier wissen wolltet, aber niemals zu fragen wagtet. Spannend für Freunde von Kloaken, Eiern und Geschlechtsumwandlung (kein Scherz).


    Wrathstone ist ein weiterer Dungeon-DLC mit zwei neuen Gruppeninstanzen und recht geringer Story-Relevanz, dann geht’s mit Elsweyr ins Land der Khajiit in einer nagelneuen Zone voller Story und Quests. Darauf folgt Scalebreaker und liefert zwei neue GruppenInstanzen mit Drachen und füllt kleinere Story-Lücken. Wer keine Dungeons mag, darf diesen DLC ignorieren. Dragonhold solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen, denn dort wird die Elsweyr-Story abgeschlossen und um eine weitere neue Zone bereichert. Harrowstorm ist noch ein Dungeon-DLC mit seichter Story und zwei Gruppen-Instanzen.


    Greymoor führt Skyrim-Fans 2020 rund tausend Jahre vor den Ereignissen von Elder Scrolls 5 ins Westliche Himmelsrand und die Schwarzweite, im Dungeon-DLC Stonethorn haut ihr eine Vampirfürstin und einen irren Alchemisten um. Der Story-DLC Markath rundet im Reik das Jahresabenteuer um die Ränke eines fiesen Vampirfürsten ab und versorgt euch mit einer neuen Solo-Arena. Mit dem Dungeon-DLC Flames of Ambition startet 2021 das nächste Jahresabenteuer, hier bekämpft ihr einen Daedra-Kult und klaut einen alten Wälzer. Der wird noch wichtig! Und damit sind wir auch schon in Blackwood angekommen – und am Ende unserer DLC-Zeitreise.


    Letztes Update: 28. Mai 2021 - Hinzugefügt: Blackwood-Erweiterung


    Quelle: Gamestar